2015: Bridge-Spieler bevölkern Detmolder Kneipen

Turnier in der Innenstadt lockt Teilnehmer aus weiten Teilen Deutschlands

LZ: Raphael Bartling am 07.09.2015

Detmold. 60 Spieler haben sich am Samstag auf Einladung des Detmolder Bridgeclubs zu einem mehrstündigen Kneipenturnier getroffen. 13 Lokale in der Innenstadt beherbergten die Spieler. Gespielt wurde, wie beim Bridge üblich, in Paaren und über insgesamt zehn Runden. Pro Runde hatten die Teilnehmer für eine Partie rund 20 Minuten Zeit in der jeweiligen Gaststätte. Spieler aus weiten Teiler der Bundesrepublik Waren dabei. „Es ist immer schön mal eine neue Stadt, die örtliche Gastronomie und nette Leute kennen zu lernen", fand Josef von Wulfen, der mit Ehefrau Aurelia aus Osnabrück angereist war. Das Ehepaar ist dem Bridgespiel vor über15Jahren verfallen und kann sich bis heute dafür begeistern.20150907 Bericht LZ

Um beim Bridge die meisten Stiche setzen zu können, bedarf es laut Turnierorganisator Professor Dietmar Winkler bestimmter Fertigkeiten. „Um erfolgreich zu spielen, braucht man vor allem die Fähigkeit, logisch denken zu können", so Winkler. Aber auch Einfühlungsvermögen und Toleranz gegenüber seinem Spielpartner seien für einen guten „Bridger" unabdingbar: „Die soziale Komponente spielt eine große Rolle. Bridge ist eben wie das Leben", so Winkler.

Am Ende haben Winkler und sein Spielpartner Nico Forchert in der Tat am besten harmoniert - sie sicherten sich in der Pik-Gruppe den ersten Rang. In der Coeur-Gruppe gewannen Bärbel Stieg und Brigitta Tüllmann. Das Turnier fand im Andenken an Ursula Everding, die einstige Vorsitzende des Bridgeclubs Detmold, statt, die im vergangenen Jahr verstorben war und sich leidenschaftlich für den Verein und das Kneipenturnier eingesetzt hatte.